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Manami Kobayashi schreibt Euro NASCAR Geschichte: Sieg beim ELITE Club Debüt


In der ELITE Club Division wurde am ersten Tag des American Fan Fest 2019 am Hockenheimring Geschichte geschrieben. Zwei Frauen standen ganz oben auf dem ELITE Club Podium, nachdem sie sich auf der Strecke einen intensiven Kampf um die beste Runde in der Gleichmäßigkeitsprüfung geliefert hatten.

Manami Kobayashi siegte, weil sie in der zweiten Session die Setzzeit um nur 0,001 Sekunden verpasste. Es war ihr erster Start in der Serie und auch ihr erstes Rennen in einem NWES Auto.

Kobayashi hat viel Erfahrung im GT- und Tourenwagen-Sport gesammelt und ist aufgrund ihrer Beziehung zu NWES Veteran Kenko Miura im Fahrerlager bereits sehr bekannt. Sie hat sich schnell an den 400 PS starken NASCAR Boliden gewöhnt und den Sieg gegen Alina Loibnegger, die in der ersten Sitzung ebenfalls nur 0,001 Sekunden von der Setzzeit entfernt war, geholt – Dank der zweitbesten Zeit.

"Es war eine großartige Erfahrung", sagt die Fahrerin von Alex Caffi Motorsport. "Anfangs hatte ich noch großen Respekt vor dem Auto. Es war schwierig zu kontrollieren, weil es so viel Power hat. Nach einigen Runden hat sich mein Respekt aber in viel Spaß gewandelt. Ich freue mich riesig über meinen ersten Sieg in der ELITE Club Division."

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Gianpaolo Longhin

Loibnegger, die regelmäßig in der ELITE Club Division fährt, hat am Steuer des Nr. 66 Dexwet-Df1 Racing Chevrolet Camaro ihr Bestes gegeben. Die Österreicherin griff auf ihre Erfahrung am Hockenheimring zurück. Früher im Jahr testete sie erstmals einen Tourenwagen auf dem Kurs. Einen Euro NASCAR Wagen zu steuern, war aber eine ganz andere Erfahrung. Sie schaffte es, erstmals auf dem NWES Podium zu stehen.

"Es fühlt sich großartig an, hier am Hockenheimring auf dem Podium zu stehen", so Loibnegger. "Ich bin so glücklich über den zweiten Platz und ich kann gar nicht aufhören, zu lächeln. Ich habe hier vorher einen Tourenwagen-Test bestritten, der viel Spaß gemacht hat. Ein Euro NASCAR Fahrzeug hier zu fahren, ist aber eine ganz andere Welt. Das Old-school-Gefühl ist großartig und eine einzigartige Erfahrung für einen Rennfahrer."

Alan Mosqueron rundete hinter Teamkollegin Loibnegger auf Platz drei das Podium ab. Damit standen gleich zwei Dexwet-Df1 Racing Fahrer auf dem Podium. Gesamtführender Giovanni Trione wurde Vierter und verteidigte so seine Tabellenführung vor Ex-Champion Andreas Kuchelbacher, der mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und nicht viele Punkte holte. Trione führt vor Kuchelbacher und Mosqueron, die beide 199 Punkte in ihrer Tasche haben, mit acht Zählern Vorsprung.

Der Kampf um den ELITE Club Division Titel spitzt sich am 5. und 6. Oktober beim NASCAR Whelen Euro Series Finale am Circuit Zolder in Belgien zu.

ELITE CLUB RESULTS

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard