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Memphis Racing teammates Tuomaala and Waden on top of Challenger Trophy and Legend Trophy


Erstmals nach dem Doppelsieg von Alon Day und Arianna Casoli in zwei verschiedenen Divisionen am Steuer des Nr. 54 Chevrolets im Jahr 2016 hat ein Auto zwei Trophy Sieger hervorgebracht: Henri Tuomaala und Ian Eric Waden im Nr. 23 Memphis Racing Chevrolet Camaro. Die beiden Finnen zahlten mit ihren geschichtsträchtigen Leistungen das Vertrauen von Memphis Racing zurück.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Challenger Trophy: Henri Tuomaala dominierende Kraft

Henri Tuomaala landete im Jahr 2019 gleich neunmal an der Spitze der Challenger Trophy, was ihm zum erfolgreichsten Fahrer der Bronze- und Silber-Piloten in der ELITE 1 Division machte. Der Finne landete auf Platz 15 der Gesamtwertung und ließ Mauro Trione und Ex Trophy Sieger Kenko Miura hinter sich, die 59 und 64 Punkte hinter dem Sieger landeten. In nur 17 Rennen hat der Rennfahrer aus Hyvinkää gleich elf Challenger Trophy Rennsiege eingefahren, was ihn mit Fabrizio Armetta auf eine Stufe bringt – beide führen jetzt gemeinsam die ewige Tabelle an.

Tuomaala erlebte in Valencia einen starken Start und sicherte sich gleich den ersten Sieg in der Saison, während NWES Veteran Dario Caso Zweiter wurde. In Franciacorta kam der Finne im ersten Rennen des NASCAR GP Italiens wieder auf Platz eins der Sonderwertung ins Ziel, musste sich am Sonntag aber gegen Ellen Lohr geschlagen geben. Mit zwei Trophy Siegen in der Tasche reiste Tuomaala mit einem 16 Punkte großen Vorsprung auf die Konkurrenz nach Großbritannien.

Der NASCAR GP Großbritannien war der Start einer starken Serie von Tuomaala, der gleich fünfmal hintereinander die Trophy Siege holte: in Brands Hatch, Most und Venray. Damit war er bereits vor dem Start der Playoffs der haushohe Favorit.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Die Rennen am Hockenheimring waren die einzigen des 31-Jährigen in der Saison 2019, in denen er nicht auf Platz eins der Sonderwertung fuhr. Caso und Ioannis Smyrlis erhielten dafür die Trophäen für die Rennsiege. Dennoch reiste Tuomaala mit 44 Punkten Vorsprung auf den zweiten Platz von Miura aus Deutschland ab. Grund dafür waren seine konstanten Leistungen, die er mit einem starken Finale in Zolder krönte: Er gewann beide Rennen der Challenger Trophy und holte sich so den Titel als bester Bronze- und Silber-Fahrer der ELITE 1 Division.

"Es ist großartig, die Challenger Trophy hier am Circuit Zolder gewonnen zu haben", so Tuomaala. "Das ganze Team hat großartige Arbeit geleistet und wird sicher weiter hart arbeiten, um in der Saison 2020 noch schneller zu sein. Memphis Racing tut alles, um seine Ziele zu erreichen. Ich will im Jahr 2020 zurückkehren und noch besser abschneiden."

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Legend Trophy: Tiebreaker macht Ian Eric Waden zum Sieger

Um sich die Legend Trophy 2019 zu sichern, musste Ian Eric Waden einen viel dramatischeren Weg gehen als Tuomaala. Der Finne kämpfte die ganze Saison über mit dem 70-jährigen Ex-Formel-1-Fahrer Michael Bleekemolen und holte sich den Titel erst im letzten Rennen. Beide waren am Ende der Saison punktgleich, weshalb der Tiebreaker entschied: Sieger war der Fahrer, mit den meisten Legend Trophy Siegen in der Saison. Waden holte gleich sechs Rennsiege und Bleekemolen nur drei, weshalb Waden zum Champion gekürt wurde.

Während die Mirco Schultis und Jerry De Weerdt die ersten Rennen der Saison gewannen, sicherte sich Waden am Samstag in Franciacorta seinen ersten Trophy Sieg. Bleekemolen landete in Brands Hatch erstmals auf dem ersten Platz. In Most schlug Waden mit seinem zweiten Sieg im Jahr 2019 zurück.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Bleekemolen sicherte sich den Sieg beim einzigen Ovalrennen der Saison am Raceway Venray und ging deshalb mit einem elf Punkte großen Vorsprung auf den finnischen Rivalen in die Playoffs. In den Rennen mit doppelten Punkten war der Memphis Racing Fahrer aber unschlagbar. In Hockenheim gewann der Rennfahrer aus Helsinki gleich beide Rennen, weshalb die beiden vor dem Finale in Zolder nur noch ein Punkt trennte. Bleekemolen gewann am Samstag und Waden am Sonntag, weshalb sie am Ende der Saison punktgleich waren.

Vor der Podiumszeremonie war die Spannung deutlich zu spüren, aber letztlich wurde Waden die Legend Trophy überreicht, die er mit nach Helsinki nehmen durfte. Grund dafür waren seine sechs Rennsiege gegenüber den drei Siegen von Bleekemolen. Der Finne konnte es gar nicht so richtig glauben.

"Es war ein spannendes Wochenende, weil wir mit dem kaputten Auto zu kämpfen hatte", so Waden, der am Samstag im ersten Finale der ELITE 2 Division in einen Unfall verwickelt war. "Wir haben aber zurückschlagen können und das zweite Rennen vor allen anderen beendet. Als wir beim Podium ankamen, sagten sie uns, dass wir die Meisterschaft gewonnen haben. Ich kann gar nicht glücklicher sein!"

Nach einem starken Jahr 2019 will das finnische Duo, bestehend aus Henri Tuomaala und Ian Eric Waden, in der Saison 2020 noch einen drauf setzen.