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Jeffrey Roeffen siegt am Circuit Zandvoort und trägt sich als vierter Fahrer in die ENES-Siegerliste ein


Die dritte Runde der EuroNASCAR Esports Series hat – inklusive des Prologs in Daytona – den vierten unterschiedlichen Sieger im vierten Rennen hervorgebracht. In einem spektakulären Rennen setzte sich Jeffrey Roeffen in dominanter Weise gegen die Konkurrenz durch. Damit gewann der Niederländer sein virtuelles Heimrennen am Circuit Zandvoort. Der 19-jährige Mechaniker von Hendriks Motorsport schlug seinen Teamkollegen Tobias Dauenhauer, während Lasse Sörensen mit einer weiteren Podiumsplatzierung die Tabellenführung verteidigte.

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Hendriks Motorsport hat bei seinem Heimrennen am Circuit Zandvoort seine Duftmarke hinterlassen. Das Team aus den Niederlanden feierte einen Doppelsieg mit Roeffen auf Platz eins. Der 19-jährige ist der Chefmechaniker des Nr. 7 Mustangs, der in der realen Welt von Martin Doubek gefahren wird. Es war das erste Sieg eines Teammitglieds in der ENES.

EuroNASCAR-2-Rookie Tobias Dauenhauer kam fünf Sekunden hinter seinem Teamkollegen ins Ziel und sicherte sich so sein erstes Podium in der laufenden Saison. Schon im Training hat der Deutsche sein Potenzial mit einigen schnellen Runden gezeigt.

Roeffen erwischte einen perfekten Event: Er sicherte sich die Pole-Position, gewann zum vierten Mal in Folge seinen Vorlauf und überzeugte im 30-minütigen Hauptrennen mit einem Start-Ziel-Sieg.

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credits: NASCAR Whelen Euro Series / Guillaume Hesnault

"Es war für mich ein sehr gutes Rennen", so Roeffen in der virtuellen Victory Lane. "Ich freue mich über meinen Sieg im Hauptrennen, gerade weil ich in dieser Saison schon so viele Vorläufe gewonnen habe. Ich kann jedem bei Hendriks Motorsport und Orion für die Unterstützung gar nicht genug danken. Ich habe im Rennen meine Reifen gemanagt und die Pace gehalten. Außerdem habe ich den Vorsprung gemanagt und den Sieg geholt. Es war einfach fantastisch. Natürlich will ich auch beim nächsten Rennen in Indianapolis in die Victory Lane fahren."

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credits: NASCAR Whelen Euro Series / Guillaume Hesnault

Enger Kampf um das Podium

Während Roeffen den Event dominierte, gewann auch Dauenhauer seinen zehnminütigen Vorlauf. Im Hauptrennen erwischte der Deutsche einen guten Start, um sich gleich einen Vorsprung auf Platz drei heraus zu fahren. Hinter ihm entfachte ein heißer Kampf um Platz drei: Gleich fünf Fahrer kämpften das ganze Rennen über auf dem 4,320 Kilometer langen Kurs um den verbliebenen Platz auf dem Podium.

Lasse Sörensen gewann diesen Kampf und sicherte sich damit sein drittes Top-5-Ergebnis in Folge. Der Meisterschaftsführende in Diensten von DF1 Racing landete vor Alex Sedgwick und dem aktuellen NWES-Champion Loris Hezemans. Dahinter folgten Andre Castro und der ehemalige EuroNASCAR-2-Champion Ulysse Delsaux. Alessandro Brigatti, der den ersten Vorlauf in Zandvoort gewonnen hat, Bavo Follon und Alex Fontana komplettierten die Top 10.

Mit vier verschiedenen Siegern in vier Rennen – inklusive des Prologs in Daytona – beweist die EuroNASCAR Esports Series, zu den besten und spannendsten virtuellen Meisterschaften in Europa zu gehören. Es gibt eine hohe Wettbewerbsdichte und einen rasanten Kampf um den Meisterschaftssieg.

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credits: NASCAR Whelen Euro Series / Guillaume Hesnault

Motorsport-Journalist Michael Bräutigam repräsentierte den Hockenheimring und sein American Fan Fest. Er steuerte den Chevrolet Camaro mit der Startnummer 479. Mit Platz 13 war der Deutsche der beste Fahrer unter den Repräsentanten der realen NWES-Strecken. Antonio Ortiz, der Telemetrie-Ingenieur des Circuit Ricardo Tormo, landete auf einem soliden 17. Platz. Autodrom-Most-Pilotin Gabriela Jilkova, die im Last Chance Qualifier auf Platz zwei gelandet ist, wurde im Hauptrennen auf Platz 22 gewertet. GT-Ass Jeroen Bleekemolen erlebte ein schwieriges ENES-Debüt und landete auf Platz 31.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Guillaume Hesnault

Sörensen verteidigt die Tabellenführung

Der Kampf um die Meisterschaft könnte gar nicht enger sein: Sörensen führt die Gesamtwertung mit drei Punkten Vorsprung auf Zandvoort-Sieger Roeffen an. Der aktuelle NWES-Champion Hezemans folgt auf Platz drei mit sechs Zählern Rückstand auf die Spitze. Castro ist Vierter vor Delsaux, Dauenhauer, Andreas Jochimsen und Bryan Crauwels, der sich in Zandvoort mit den meisten gewonnenen Plätzen die Bonuspunkte gesichert hat. Er war von Platz 34 gestartet und beendete den Lauf auf Rang 15.

Alex Fontana und Alon Day, der die dritte Runde verpasst hat, weil er nicht rechtzeitig von der Arbeit nach Hause gekommen ist, komplettieren die Top 10 der Gesamtwertung.

Nächster Halt: Indianapolis

Der nächste Lauf findet am virtuellen Rundkurs des Indianapolis Motor Speedway statt. Dieses Rennen beendet die reguläre Saison. Anschließend geht es in die heiße Phase der Saison: in die Playoffs. Die vierte Runde der EuroNASCAR Esports Series wird am 2. Juni ab 20 Uhr MESZ auf dem YouTube-Kanal, der Facebook-Seite und dem Twitch-Profil von EuroNASCAR sowie auf Motorsport.tv übertragen.