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Nach einer starken Saison 2018 und einem schwierigen Jahr 2019: Lasserre zurück im EuroNASCAR-PRO-Titelkampf

Lucas Lasserre ist seit der Saison 2009 Teil der NASCAR Whelen Euro Series und gehört immer zu den stärksten Fahrer im dichten Feld der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft. Auf seinem Meisterschaftssieg im Jahr 2010 folgte sein erster offizieller NASCAR-Sieg im Jahr 2018 am Autodromo di Franciacorta. Für den Rennfahrer aus Pau und Mishumotors war die Saison 2019 eine sehr schwierige, doch das Team hat alles gegeben, um in diesem Jahr zurück auf das Podium zu gelangen, was Lasserre auf dem Autodromo di Vallelunga in Italien gelang.

Der Fahrer des Nr. 33 EuroNASCAR FJ qualifizierte sich für das erste Rennen der Saison 2020, die aufgrund der weltweiten Pandemie erst im September startete, auf Platz sieben. Lasserre lieferte auf dem neuen Zuhause des NASCAR-GP von Italien eine starke Leistung ab, verpasste das Podium aber um einen Platz. Der Durchbruch gelang dem Franzosen im zweiten Rennen. Lasserre überquerte die Ziellinie nach einem intensiven Kampf mit Ex-Formel-1-Champion Jacques Villeneuve auf Platz drei und ließ sogar den zweimaligen NWES-Champion Alon Day hinter sich.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

“Es war großartig, nach der schwierigen Saison 2019 wieder zurück auf dem Podium zu sein”, so Lasserre. “Wir hatten Probleme, die Reifen zu verstehen und mein Teamkollege war vergangenes Jahr dreimal in Unfälle verwickelt. Deshalb war es keine einfache Saison für uns. Wir hatten in Valencia zwar einen guten Start erwischt, aber danach war es eine schwierige Meisterschaft. In diesem Jahr können wir sicher um Topergebnisse kämpfen und ich denke, dass für uns ein Top-5-Resultat realistisch ist. Wir haben vor dem Auftakt in Vallelunga nicht getestet, aber ich denke, dass wir im Vergleich mit der Konkurrenz in guter Verfassung sind.”

Die Runden 3 und 4 am Circuit Zolder waren für den 42-Jährigen, der 34 EuroNASCAR-PRO-Starts auf dem Buckel hat, nicht einfach. Er qualifizierte sich für Startplatz 13 und blieb anschließenden Rennen Mittelfeld stecken. Im ersten von zwei Läufen kam er in den Wäldern von Limburg auf Platz 14 ins Ziel. Im zweiten Rennen lieferte sich Lasserre einen intensiven Zweikampf mit seinem Landsmann Thomas Ferrando. Er duellierte sich um einen platz innerhalb der Top 10, wurde aber aufgrund eines Zwischenfalls auf Platz 14 zurückgeworfen.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

“Zolder war nicht einfach, da es die ganze Zeit geregnet hat”, sagt Lasserre, der in Belgien vorher kein Training im Nassen bestritten hat und als sein eigener Crew-Chief agierte. “In zwei 30-minütigen Sessions das richtige Setup zu finden und zu reagieren, war schwierig. Jetzt haben wir aber einen klaren Anhaltspunkt, was das Problem war und ich denke, dass wir eine Lösung gefunden haben. Ich arbeite für Mishumotors in diesem Jahr an der Startnummer 33. Die Nummer 70 ist nicht da, da Teamchef Mirco Schultis aktuell nicht fährt, doch vielleicht kehrt er zum Finale in Valencia ins Auto zurück. Ich organisiere alles bei Mishumotors, aber dennoch haben wir eine gute Stimmung im Team. Ich bin der Ingenieur, der Coach und der Fahrer, weshalb ich an den Rennwochenenden sehr beschäftigt bin. Ich mag es aber so! Ich möchte mit diesem Team die Meisterschaft gewinnen und wir wollen in dieser Saison ein starkes Ergebnis einfahren.”

Nach vier Rennen in der NASCAR Whelen Euro Series 2020 liegt Lasserre auf Platz acht der Gesamtwertung. Er hat nur 29 Punkte Rückstand auf Alon Day an der Spitze. Mit guten Leistungen in Grobnik und Valencia hat der Franzose noch alle Chancen, sich in der Saison 2020 zum Titelkandidaten zu mausern.

“Am Circuit Zolder war es schwierig, weil wir Probleme hatten, während wir um die Toppositionen gekämpft haben”, so Lasserre. “Wäre ich auf Platz sechs ins Ziel gekommen, wäre ich Vierter in der Meisterschaft, jetzt liege ich aber nur auf Platz acht. In diesem Jahr werden die letzten Rennen sehr wichtig sein, da es doppelte Punkte gibt. Ich muss mir die Zeit nehmen und von Event zu Event hart arbeiten. Ich muss das volle Potenzial aus dem Auto herausholen und darf keine Fehler machen. Wenn wir das schaffen, werden wir sehen, wofür es reicht. Wir haben das Potenzial, in dieser Saison gute Ergebnisse einzufahren. Es ist aber wichtig, ruhig zu bleiben und weiterhin so hart zu arbeiten, wie wir es in Vallelunga und Zolder getan haben.”

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

In den schwierigen Zeiten ist es wichtig, Partner in der Meisterschaft zu haben, auf die sich ein Fahrer und ein Team verlassen können. Mishumotors zählt in der Saison auf die Unterstützung von Tigha. Die Marke führt die langjährige Partnerschaft mit dem deutschen Team fort, das Mirco Schultis gehört und vom vielseitigen Lucas Lasserre geführt wird.

“Alle Partner sind, trotz der schwierigen Zeiten für uns alle, bei Mishumotors geblieben”, erklärt Lasserre. “Mishumotors ist wie meine Familie. Mirco und alle Teammitglieder sind einfach unglaublich tolle Menschen. Ich möchte langfristigen Erfolg mit diesem Team und denselben Partnern haben. Wir geben unser Bestes, um sie halten zu können. Es ist wichtig, eng mit den Partnern in Kontakt zu stehen und denselben Spirit zu teilen. So kann man ein tolles Bild für die Marke schaffen. Wir konzentrieren uns auf die Meisterschaft und wollen das Team Mishumotors sehr gut repräsentieren.”

Die EuroNASCAR-Runden 5 und 6 finden am Automotodrom Grobnik in Kroatien statt. Der Event ersetzt in der Saison 2020 die Rennen am Autodrom Most. Es ist das erste Mal, dass EuroNASCAR Kroatien besuchen wird und Lucas Lasserre sowie Mishumotors haben sicher das Ziel, den ersten Sieg auf dem 4,168 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Rijeka einzufahren.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard