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Tobias Dauenhauer gewinnt das Rennen auf dem virtuellen Circuit Zolder und den ENES-Titel

Mit einer sagenhaften Leistung hat Tobias Dauenhauer das virtuelle Rennen auf dem Circuit Zolder gewonnen und sich damit im letzten der EuroNASCAR Esports Series auf iRacing den Titel geholt. Der Deutsche hatte letztlich vier Punkte Vorsprung auf Guillaume Deflandre auf Platz zwei. Mit seinem ENES-Titelgewinn hat Dauenhauer seinem Team Hendriks Motorsport 40 Punkte für die reale NWES-Teammeisterschaft gesichert. Die NASCAR Whelen Euro Series startet am 15. und 16. Mai in Valencia.

Dauenhauer, der bereits im Jahr 2020 den ersten iRacing-Event in Zolder gewonnen hat, startete mit sechs Punkten Rückstand auf Deflandre in das letzte Rennen der Saison. Der Hendriks-Pilot brauchte den Sieg, um den Titel zu holen. Wie so oft in dieser Saison landeten die beiden im Qualifying auf den Plätzen eins und zwei, wobei Deflandre die Pole-Position holte.

Obwohl der Belgier in seinem Heat erst die Führung verlor, war der Speedhouse-Fahrer der dominante Pilot im Vorlauf, den er nach zehn Minuten mit 6,335 Sekunden Vorsprung auf Alessandro Brigatti und Simon Pilate gewann. Pilate ging auf Platz drei der Gesamtwertung ins finale Rennen. Im zweiten Heat führte Dauenhauer alle Runden an. Philipp Bereswill kam 5,558 Sekunden hinter seinem Landsmann ins Ziel. Die Top 3 komplettierte Not-Only-Motorsport-Fahrer Davide Dallara.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Guillaume Hesnault

Im letzten Hauptrennen der Saison ging es um die Wurst und es gab einen epischen Kampf. Deflandre und Dauenhauer kämpften in der ersten Runde Tür an Tür und letztlich war es der Nr. 150 Mustang, der in Führung lag. Dauenhauer baute recht schnell einen Vorsprung auf den Nr. 64 Camaro von Speedhouse auf. Deflandre gab sein Bestes, um seine Pace zu halten, hatte dann aber mit seinen Reifen zu kämpfen. Er wurde noch von Pilate angegriffen, der in der letzten Runde nach dem zweiten Platz griff.

Nach 30 Minuten und 19 Runden auf dem legendären Circuit Zolder kam Dauenhauer auf Platz eins ins Ziel. Er hatte 11,628 Sekunden Vorsprung auf Deflandre, der sich im Duell gegen Pilate durchsetzte. Es war der zweite Saisonsieg und dritte ENES-Karrieresieg des Deutschen. In Zolder gewann er sogar schon zum zweiten Mal. Die drei Fahrer an der Spitze standen auch auf dem virtuellen Podium. Dauenhauer holte mit vier Punkten Vorsprung auf Deflandre und 35 Zähler Vorsprung auf Pilate den Titel.

Hockenheimring-Fahrer Bereswill und RDV-Competition-Pilot Ulysse Delsaux komplettierten die Top 5. Vladimiros Tziortzis gewann gegen Brigatti und Stefano Guastaveglie den Kampf um Platz sechs. Guastaveglie führte die Wertung unter den Teammitgliedern an. Davide Dallara wurde vor Henri Tuomaala, der von Platz 27 aus gestartet war und sich die vier Bonuspunkte für die am meisten gutgemachten Plätze holte, Neunter. Tuomaala wurde vor Tziortzis Vierter in der Gesamtwertung.

Die EuroNASCAR Esports Series wird im Jahr 2022 in die dritte Saison starten, doch jetzt ist erst einmal Zeit für reales EuroNASCAR-Racing. Die NWES-Saison startet am 15. und 16. Mai auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia in die neue Saison. Der Nr. 50 Mustang von Hendriks Motorsport führt mit 40 Punkten die Teamwertung an. Dahinter liegen der Nr. 64 Speedhouse-Camaro, Nr. 66 DF1-Racing-Camaro, Nr. 23 Iceboys-DF1-Racing-Camaro und Nr. 1 Academy-Motorsport-Alex-Caffi-Motorsport-Ford Mustang.

ENES FINAL RESULTS (PDF) | ENES 2021 POINTS STANDINGS

ENES FINAL @ VIRTUAL CIRCUIT ZOLDER RESULTS

Pos Start Car # Driver Laps Interval
1 2 150 Tobias Dauenhauer 19 0
2 1 64 Guillaume Deflandre 19 -11.628
3 5 166 Simon Pilate 19 -12.109
4 4 479 Philipp Bereswill 19 -20.613
5 10 10 Ulysse Delsaux 19 -21.964
6 7 101 Vladimiros Tziortzis 19 -35.657
7 3 108 Alessandro Brigatti 19 -38.812
8 11 354 Stefano Guastaveglie 19 -43.168
9 6 89 Davide Dallara 19 -44.162
10 27 23 Henri Tuomaala 19 -44.423
11 12 199 Alain Mosqueron 19 -48.651
12 19 348 Chris Liemann 19 -50.116
13 28 99 Justin Kunz 19 -58.344
14 15 483 Jakub Krafek 19 -1:01.868
15 21 480 Daniel Adam 19 -1:07.866
16 16 307 Patrick Hendriks 19 -1:09.556
17 30 191 Naveh Talor 19 -1:12.223
18 18 264 Paul Jouffreau 19 -1:16.109
19 9 208 Leo Colavita 19 -1:26.719
20 20 246 Gordon Barnes 19 -1:34.892
21 24 48 Yevgen Sokolovskiy 18 -1 L
22 22 463 Oldrich Stepanovsky 18 -1 L
23 25 346 Rien Janssen 18 -1 L
24 14 146 Miguel Gomes 18 -1 L
25 26 322 Maximilian Heilek 18 -1 L
26 31 458 André Wiegold 18 -1 L
27 17 189 Alberto Panebianco 18 -1 L
28 33 148 Francesco Garisto 15 -4 L
29 29 18 Giorgio Maggi 12 -7 L
30 8 3 Frederic Gabillon 4 -15 L
31 13 46 Santtu Vuoksenturja 1 -18 L
32 23 318 Roy Hendriks 0 -19 L
33 32 91 Leevi Lintukanto 0 -19 L