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Alon Day schlägt mit seinem siebten Rekordsieg auf dem Circuit Zolder zurück

 

Alon Darf darf niemals von der Liste im Titelkampf gestrichen werden: Der Isreali sicherte sich seinen siebten Karrieresieg auf dem Circuit Zolder und hat damit seine Träume auf den vierten Titel in der NASCAR Whelen Euro Series am Leben gehalten. Der Fahrer des Nr. 88 Monster-Energy-Chevrolet-Camaros von CAAL Racing startete von der Pole ins Rennen und sicherte sich nach 18 spannenden Runden in Belgien einen dominanten Sieg. Der siegreichste Fahrer in der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft verbesserte seinen Rekord auf 27 Karrieresiege und stellte eine neue Bestmarke für die meisten Rennsiege auf einer einzelnen NWES-Strecke auf.

“Es war eine echte Erlösung, weil das Wochenende sehr schwierig und enttäuschend war”, so Day in der Victory-Lane. “Das Team hat einen großartigen Job gemacht und mir für das letzte Rennen der regulären Saison einen starken Monster-Energy-Camaro zur Verfügung gestellt. Ich werde vor dem Finale auf dem Autodromo di Vallelunga in Italien nicht in die Gesamtwertung schauen, sondern einfach von Rennen zu Rennen blicken. Wir werden am 31. Oktober sehen, wo wir in der Gesamtwertung stehen werden.”

Day verteidigte seine Führung beim Start, als er mit PK-Carsport-Pilot Stienes Longin Tür-an-Tür um Platz eins kämpfte. Während Day anschließend an der Spitze davon fuhr, kam Longin in der ersten Runde von der Strecke ab und verlor deshalb viele Positionen. Der Rennsieger des Samstages schaffte es aber, sich wieder zurück auf Platz sieben zu kämpfen. Während Day ein “entspanntes Rennen” hatte, entbrannte ein heißer Kampf um Platz zwei.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Nachdem Longin von der Strecke abgekommen war, setzte sich Marc Goossens am Steuer des Nr. 56 Chevrolet Camaros von CAAL Racing auf Platz zwei fest. Giorgio Maggi und Lucas Lasserre kämpften um Platz drei, doch der Schweizer musste seine Position an den Speedhouse-Fahrer zurückgeben, weil er sich mit seinen Ellenbogen Platz verschafft hatte. Während Maggi in Runde 13 etwas Boden verlor, lieferten Goossens und Lasserre den tausenden Fans auf dem Circuit Zolder eine unglaubliche Show.

Lasserre verriet, dass er zu Beginn seiner Rennsport-Karriere immer zu Goossens aufgeblickt hat, als dieser in der F3000 Siege holte. Deshalb gab der Franzose sein Bestes, um sein Idol fair zu schlagen. Goossens hat ebenfalls eine Menge Respekt vor Lasserre und das ist der Grund, warum der Kampf der beiden EuroNASCAR-PRO-Legenden in die Geschichte eingegangen ist. In Runde 16 kamen die beiden sogar kurz von der Strecke ab, als sie sich um Platz zwei stritten.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Am Ende war es Goossens, der die Ziellinie auf Platz zwei überquerte, während Lasserre ein starkes Rennen auf Platz drei beendete – das Ergebnis spiegelte das Resultat am Samstag. Mit zwei Podiumsergebnissen sicherte sich Lasserre außerdem den Tijey Fastest Driver Award, also den wunderschönen Titaniumring für den EuroNASCAR-PRO-Fahrer, der an einem Rennwochenende die meisten Punkte holt.

DF1-Racing-Pilot Nicolo Rocca zeigte am Steuer des Nr. 22 Chevrolet Camaros eine gute Leistung. Der NWES-Veteran aus Italien steckt noch immer im NWES-Titelkampf 2021 und sicherte sich wichtige Punkte vor seinem Heimrennen auf dem Autodromo di Vallelunga in Italien. Er schlug seinen Landsmann Vittorio Ghirelli, der Hezemans engster Verfolger sein wird, wenn die Saison in Italien endet. Hezemans führt die Gesamtwertung weiter an.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Nach seinen Schwierigkeiten in Runde 13 schaffte es Maggi auf Rang sechs. Der Hendriks-Motorsport-Fahrer holte den Sieger in der Junior Trophy für Fahrer bis 25 Jahren. Während Longin außerhalb der Wertung Siebter wurde, kam Titelkandidat Ercoli am Steuer des Nr. 54 Camaros von CAAL Racing auf Rang acht ins Ziel. Solaris Motorsports Francesco Sini wurde Neunter, während der Niederländer Sebastiaan Bleekemolen die Top 10 komplettierte.

Ulysse Delsaux komplettierte das Podium in der Junior Trophy auf Rang elf. Er kam vor Martin Doubek ins Ziel, der in Runde sechs von der Strecke abkam. Doubek aus der Tschechischen Republik fuhr an diesem Wochenende in beiden Meisterschaften und liegt in der EuroNASCAR-2-Wertung nur drei Punkte hinter Spitzenreiter Tobias Dauenhauer. Not-Only-Motorsport-Pilot Davide Dallara toppte auf Rang 14 die Challenger-Trophy-Wertung. Der Italiener schlug Dario Caso und Yevgen Sokolovskiy.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Die reguläre Saison 2021 ist in den Büchern und Hezemans, der Zolder aufgrund seines Starts in der NASCAR Xfinity Series auf dem Charlotte-Roval und der Präsentation des neuen Cup-Teams Hezeberg ausließ, liegt weiterhin auf Platz eins. Die besten acht Resultate aus zehn Rennen der regulären Saison werden in die Rechnung mit einbezogen. Hezemans hat 21 Punkte Vorsprung auf Ghirelli, während Ercoli mit 27 Zählern Rückstand auf Rang drei liegt. Lasserre ist Vierter mit sechs Punkten weniger als Ercoli. Der aktuelle Champion Day ist fünfter und hat einen Rückstand von 35 Punkten aufzuholen.

die NASCAR Whelen Euro Series 2021 feiert am 30. und 31. Oktober sein Finale auf dem Autodromo di Vallelunga in Italien. Die Titelkämpfe beider Meisterschaften sind verdammt eng und deshalb wird erst in den letzten Rennen entschieden, wer die Kronen bekommt. Das Qualifying und alle Rennen werden live auf den EuroNASCAR-Plattformen – YouTube, Facebook, Twitch, NWES-App – und Motorsport.tv übertragen.

EURONASCAR PRO ROUND 10 RESULTS | POINTS STANDINGS (PDF)

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard