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Durchbruch für Not Only Motorsport auf dem Circuit Zolder

Das italienische Team Not Only Motorsport hat auf dem Circuit Zolder seinen ersten Sieg in der NASCAR Whelen Euro Series eingefahren. In der neunten EuroNASCAR-2-Runde fuhr Naveh Talor aus Israel am Steuer des Nr. 90 Chevrolet Camaros zum Sieg. Davide Dallara sammelte wichtige Punkte in der EuroNASCAR-PRO-Challenger-Trophy, während Nicolo Gabossi wichtige Erfahrungen am Steuer eines 400-PS-starken V8-Monsters ohne Fahrhilfen sammelte. Alberto Panebianco zementierte seine Führung in der Rookie Trophy. Das wichtigste ist aber, dass das Team gezeigt hat, eine echte Familie zu sein, in dem alle zusammen den Sieg von Talor gefeiert haben.

Talor schaffte es beinahe, den erste Pole-Award für Not Only Motorsport einzufahren. Jedoch wurde er in den letzten drei Minuten des EuroNASCAR-2-Qualifyings von seinem Kollegen Vladimiros Tziortzis geschlagen. Der 20-Jährige aus Herzliya kam aber beim Start an dem Zyprioten vorbei und feierte seinen ersten Sieg in der EuroNASCAR-Victory-Lane. Im Rennen am Sonntag kam Talor auf Platz sieben ins Ziel. Der Youngster stieg im Jahr 2019 in die offizielle europäische NASCAR-Serie ein und wurde Schritt für Schritt ein Topfahrer.

“Mein Wochenende war einfach großartig”, sagt Talor, der seinen ersten NASCAR-Sieg verdaut hat. “Ich habe von Beginn an gemerkt, dass wir schnell waren und das Potenzial für ein gutes Resultat hatten. Das Qualifying lief mit einem starken zweiten Platz sehr gut. Das erste Rennen war einfach perfekt: Ich schnappte mir in Kurve 1 die Führung und habe mich danach bis zur Zielflagge wie ein fahrender Roboter gefühlt. Es war unglaublich, meinen ersten Sieg einzufahren! Ich liege vor dem Finale in Vallelunga auf Platz vier der Gesamtwertung und bin nah an den Top 3 dran. Mein Ziel ist es, am Ende des Jahres zu den Top-3-Piloten zu gehören.”

Blicken wir auf die EuroNASCAR PRO: Dallara erlebte ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Der aktuelle Challenger-Trophy-Champion hatte in den vorigen zwei Events mit Problemen zu kämpfen und war bereit, in Zolder die Wende zu schaffen – auf einer Strecke, die er 2020 schwierig fand. Der Italiener wurde in den Rennen auf den Plätzen zehn und 14 gewertet, weshalb er wichtige Punkte im Kampf um den Challenger-Trophy-Sieg holte. Jedoch fehlte ihm die Pace, um an der Spitze der EuroNASCAR-Topkategorie mitzuhalten. Mit gemischten Gefühlen möchte Dallara auf seiner Heimstrecke in Italien um den Sieg in der Sonderwertung kämpfen.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

“Ich war vergangenes Jahr in Zolder nicht so schnell und wir hatten in den vergangenen vier Runden unsere Probleme, weshalb ich meine Sorgen hatte”, so der 28-Jährige. “Wir haben im Freien Training aber gesehen, dass das Auto viel besser war als in Rijeka, weil das Team einen großartigen Job gemacht hat, um das Auto zu verbessern und die Fehler zu verstehen. Ich habe mich auf einem soliden zwölften Platz qualifiziert und die Challenger-Trophy-Wertung getoppt.”

In Runde 9 gab es einen unglaublichen Kampf mit Ulysse Delsaux, der mich in der letzten Runde überholt hat, weshalb ich auf Rang zehn und Platz eins in der Challenger Trophy gelandet bin. Im zweiten Rennen bin ich von Rang 13 gestartet und bin kein großes Risiko eingegangen. Ich bin auf Platz 14 und wieder auf Platz eins der Sonderwertung gelandet. Ich liege in der Challenger Trophy nur vier Punkte hinter Henri Tuomaala und mein Ziel ist es, in Vallelunga die Wertung zu gewinnen. Ich freue mich riesig für Naveh, der beweisen hat, dass unser Team in der Lage ist, zu gewinnen.”

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

Für EuroNASCAR-2-Rookie-Trophy-Spitzenreiter Alberto Panebianco war das Zolder-Wochenende eine Achterbahn der Gefühle. Der Italiener hatte im ersten Rennen Schwierigkeiten und wurde auf Rang 13 gewertet – und auf Platz zwei in der Rookie-Trophy-Wertung. Im zweiten Rennen am Sonntag schlug der Fahrer des Nr. 89 Chevrolet Camaros mit einem soliden sechsten Platz zurück. Er gewann außerdem die Sonderwertung für Newcomer in der NASCAR Whelen Euro Series. Er teilt sich mit Simon Pilate den siebten Platz in der Gesamtwertung und führt die Rookie-Trophy-Wertung mit 41 Punkten Vorsprung auf Leevi Lintukanto an. In Vallelunga möchte der Italiener die Meisterschaft gewinnen.

“Es war ein bittersüßes Wochenende für mich”, so Panebianco. “Zuerst einmal bin ich sehr glücklich über den ersten EuroNASCAR-Sieg des Teams mit Naveh. Das ist das Resultat der guten Arbeit innerhalb der Organisation. Ich hatte ein schlechtes Qualifying und musste deshalb im Mittelfeld kämpfen. Ich drehte mich, als ich versuchte, zurück in Richtung Spitze zu fahren. Am Ende landete ich im ersten Rennen auf Platz zwei der Rookie-Trophy-Wertung.”

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

“Das zweite Rennen lief sehr gut für mich, jedoch haben mich die Safety-Car-Phase und eine Kollision in der letzten Runde auf Platz sechs zurückgeworfen. Ich habe die Rookie-Trophy-Wertung getoppt und das hat mich in eine sehr gute Position für das Finale in Italien gebracht. Ich möchte die Rookie-Trophy-Krone holen und mein Team in meinem ersten Automobil-Rennsport-Jahr stolz machen. Wir haben uns Rennen für Rennen verbessert und jetzt ist es an der Zeit, die Früchte für die harte Arbeit bei Not Only Motorsport zu ernten. Ich bin guter Dinge!”

Gabossi sammelte bei seinem zweiten Event in der EuroNASCAR-PRO-Meisterschaft wichtige Erfahrungen. Der Italiener, der den Nr. 90 Camaro fährt, wurde bei den Rennen auf dem Circuit Zolder auf den Plätzen 15 und 19 geführt. Gabossi hat vor dem Jahr 2021 noch nie ein echtes Rennauto gesteuert und zeigte trotz seines Mangels an Erfahrung eine solide Leistung. Eins ist klar: Der Not-Only-Motorsport-Fahrer hat Blut geleckt und ist heiß darauf, sich auch kommende EuroNASCAR-Saison zu verbessern.

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Credits: NASCAR Whelen Euro Series / Stephane Azemard

“Zolder war für mich ein fantastisches Event”, sagt er. “Ich freue mich für Navehs und Not Only Motorsports ersten Sieg! Das Team arbeitet sehr hart und jetzt kommen endlich die ersten Resultate. Das stimmt mich für die kommende Saison sehr positiv. Es war mein zweites Rennen und ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung der Unterstützung seitens des Teams. Vor diesem Jahr habe ich noch nie ein echtes Rennauto gefahren und ich danke Simona Del Plavignano und Luca Giovannelli für diese Möglichkeit.”

“Ich muss noch eine Menge lernen und es gibt noch viel Raum für Verbesserungen. Zolder ist eine Strecke, die ich sehr mag und ich hoffe, dass ich kommendes Jahr wieder hier sein werde. In Vallelunga möchte ich zumindest ein Rennen in der Challenger Trophy gewinnen und die Lücke auf die Konkurrenz schließen. Es ist das letzte Rennen der Saison und ich möchte für das Team gute Ergebnisse erzielen. Ich selbst fokussiere mich darauf, mich zu entwickeln und zu verbessern – Schritt für Schritt und Rennen für Rennen.”

Das Finale der NASCAR Whelen Euro Series findet am 30. und 31. Oktober auf dem Autodromo di Vallelunga statt. In beiden Meisterschaften werden die Gesamt- und Trophy-Sieger gekrönt. Das Qualifying und alle Rennen werden live auf den EuroNASCAR-Plattformen – YouTube, Facebook, Twitch, NWES-App – und Motorsport.tv übertragen.